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Der Galgenbuck in Dättwil soll überbaut werden Der Einwohnerrat Baden hat Ende Juni 2007 beschlossen, das Gebiet am Südrand von Dättwil umzuzonen und familienfreundlichen Wohnraum zu schaffen. Mit einer Fläche von 15 ha ist der Galgenbuck die letzte grosse Baulandreserve von Baden und soll gemäss Beschluss bei der nächsten Revision der Bau- und Zonenordnung (BNO) in die Bauzone übernommen werden. Die Einwohnerzahl würde durch die Überbauung um bis zu 1400 Personen wachsen. Link: >Galgen in Daettwil |
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Dättwil zählt heute rund 3000 Einwohnerinnen und Einwohner. Nach Ansicht des Stadtrates erfordert die Überbauung eine sorgsame Planung. Dabei sollen städtebauliche, verkehrstechnische, landschaftliche, ökonomische wie auch soziale Aspekte berücksichtigt werden. Stadtammann Stephan Attiger hat in einer ersten Phase (bis 2008) ein Leitbild erstellen lassen. Wann mit der Ueberbauung begonnen werden soll, ist noch offen. Baufachleute gehen von einer Verfahrensdauer von mindestens 5 Jahren aus. Einwohnerrat Erich Obrist fordert den Schutz und Erhalt des 'Galgen-Areals'. Dättwil war seit dem 12. Jh. als Richtstätte bekannt und ein Galgen stand auf dem Gebiet des heutigen Galgenbucks. |
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Wohnsituation in Baden: (Juli 2010) Die Stadt Baden ist Grundeigentümerin von verschiedenen Parzellen im Baugebiet. Durch den Erwerb von Parzellen in Dättwil und Rütihof verfügt die Stadt Baden über strategische Landreserven, welche in Abstimmung mit der privaten Bautätigkeit mittelfristig aktiviert werden können (in Dättwil: Galgenbuck und Galgenzelg, im Bereich Hofmatt, zwischen Zelgweg und Dättwilerstrasse sowie an der Hochstrasse). Die Parzelle zwischen Zelgweg und Dättwilerstrasse eignete sich auf Grund ihrer Lage zur Abgabe im Baurecht an eine Baugenossenschaft. Hier sind die Bauarbeiten (2010/2011) schon im Gange. |
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Votum von Einwohnerrat Erich Obrist Bereits im 12. Jahrhundert wurden an dieser Stelle Räuber und Diebe gerichtet. Es handelt sich um einen dreiteiligen Grafschaftsgalgen. Man konnte also drei Malefikanten gleichzeitig aufhängen. Zur Abschreckung liess man sie hängen und verscharrte sie anschliessend unter dem Galgen. Ich bin nicht der einzige der an diesem Galgen hängt. Bereits 1993 hat die Chronikgruppe Dättwil Einsprache gegen die Bau- und Zonenordnung Galgenzelg erhoben Bei der Einspracheverhandlung wurde versprochen „Dass zusätzliche Abklärungen durchgeführt werden, auf deren Basis dem Schutz der historischen Richtstätte durch zusätzliche Bestimmungen im Sondernutzungsplangebiet Rechnung getragen werden soll.“ Die Einsprache wurde nicht zurückgezogen und weiter ist nach meinen Recherchen nichts passiert. Ich erlaube mir daher heute einen Zusatzantrag zu stellen: Erich Obrist, 26.6.2007 |
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Die weiteren Schritte: Projekt: Neues Quartier Galgenbuck Projektierung: 2011
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Dättwil mit Galgenbuck und Galgen Stich von Johann Balthasar Bullinger, 1713-1793 (Graphische Sammlung Zentralbibliothek Zürich) |
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